Mitglieder

Treibgut – Literatur von der Ruhr

zu uns gehören (in völlig zufälliger Reihenfolge):

Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche:

Hall of Honours, Fame and Glory:


Katharina Mraz von TreibgutKatharina Mraz

Katharina Mraz, geboren 1990, ist Studentin an der Ruhr-Universität Bochum. Sie wird Lehrerin für Deutsch, Englisch und Philosophie (Wirklich! Ganz im Ernst!) und liebt das Risiko: sie näht Röcke aus Plastiktüten, häkelt schreiend bunte Comicfiguren und sortiert Bücher nicht der Größe nach in ihre Schränke…
Multitasking kann sie auch: Bier trinken, headbangen und tanzen (alles gleichzeitig), fotografieren und modeln (die Gleichzeitigkeit wird noch eingeübt), zeichnen und schreiben (selbstverständlich beidhändig).
Das, was sie schreibt, liest sie meist als Mitglied der Bochumer Literaturinitiative Treibgut – Literatur von der Ruhr – ganz ohne Risiko. Auf einer Bühne. Mit einem Mikro. Aber Achtung – vielleicht wirft sie mit Häkelnadeln.
Einige Texte und Fotos von Katharina gibt es auf ihrer Webseite zu sehen.


Johannes Till Opfermann von TreibgutJohannes Till Opfermann

Geboren 1982 und aufgewachsen am Rande des Ruhrgebiets, genauer im Kamener Ortsteil Heeren-Werve, verschwand Johannes nach dem Zivildienst spurlos. Einige Jahre später kehrte er von einer Insel namens Großbritannien zurück und wurde wieder im Pott heimisch, in Bochum.
Geschrieben hat er eigentlich, seitdem er … nun … schreiben konnte, was eine gewisse Logik hat. Johannes hat sich, wenn man an seine ersten ungelenken Versuche zurückdenkt, mit der Zeit auch ein wenig verbessert.
Sich selbst unterstellt er ein gewisses Talent für das Satirische, aber seine längeren Geschichten ließen sich gewiss auch anders einordnen. Außerdem schreibt Johannes Songs und ab und zu Gedichte, oder anders gesagt, er schreibt Lieder, deren Texte er auch als Gedichte ausgibt. Der Vortrag zur Gitarre klingt ganz passabel, auch wenn Johannes trotz – oder gerade wegen – musikschulischer Vorschädigung ein sehr fauler Gitarrist geworden ist und bevorzugt schnelle Powerchords schrammelt.
Seit 2009 ist Johannes bei Treibgut aktiv, wo erLesungen mitorganisiert, bei denen er regelmäßig auch auftritt. Dazu hat er schon oft die Flyer und Plakate designt. Und von den Freuden des Plakatierens kann Johannes buchstäblich ein Liedchen singen.

Auf seiner Seite Wortschatzinsel gibt es einige von Johannes‘ Texten zum Nachlesen.


Felicitas Friedrich von TreibgutFelicitas Friedrich

Felicitas Friedrichs Name ist, wie der aufmerksame Germanist sicher bereits bemerkt hat, eine Alliteration. Sie hat auch einen zweiten Vornamen, der aber nicht mit F beginnt. Verliehen wurde ihr der Name anlässlich ihrer Geburt am 4. Oktober 1992 irgendwo im grünen Süden von Essen. Dort wuchs sie auf, bis sie sich 2012 zu einem Studium der Fächer Theaterwissenschaft und Komparatistik an der RUB und ein Jahr später zu einem Einzug in ein katholisches Bochumer Wohnheim durchrang, wo alles so fromm und trist ist, dass sie dem Trott nur mit Schreiben zu entfliehen vermag.
Ihre Texte balancieren wankelmütig zwischen Lyrik, Prosa und anderen undefinierbaren Genres. Sie erzählen Geschichten, verwandeln Bilder in Worte und wieder zurück in Bilder, die berühren und bewegen wollen. Seit ihrem ersten Semester ist die Italien-, Pizza-, Bier- und Musik-Liebhaberin aktives Mitglied bei Treibgut und ihre Inspirationsschübe verstauben nicht mehr in der Schublade. Seit April 2014 dürfen diese auch regelmäßig die Luft von PoetrySlam-Bühnen einatmen. Eine von Felicitas‘ weiteren großen Leidenschaften ist das (Theater-)Schauspiel. Ihrer studentischen Theatergruppe Spielwut hat sie ihre bisher glanzvollste Rolle zu verdanken: einen Overhead-Projektor.
Außerdem ist sie ein großer Fan von Tattoos, Elefanten, Hunden und Musicals (Spielen oder Anschauen). Ihr Grundnahrungsmittel ist Schokolade, auch wenn ihr das aus unerfindlichen Gründen niemand glauben mag.


Tim SzlafmycaTim Szlafmyca von Treibgut

Fahnen müssen hochgehalten werden – auch die, die nach Bier stinken oder grün-weiß sind. Für diese schwierige aber kulturell wertvolle Aufgabe setzt sich Tim Szlafmyca, Leipzigs sinnvollster Export seit Sternburg, selbstlos ein. Kurz vor dem Mauerfall 1989 entsprang er seiner Mutter, riss sich Gerüchten zufolge mit einer Machete die Nabelschnur vom Leib und begann seine bedeutungsschwangere Reise. Als sächsischer Kurfürst zog es ihn irgendwann auch nach Bochum, welches er 2008 zur Residenzstadt des Galaktischen Timperiums erklärte. Um Nähe zum Volk zu wahren schrieb er sich unter einer Tarn-Identität an der Ruhr-Universität in den Fächern Kunstgeschichte und Komparatistik ein. Außerhalb der Vorlesungen beschäftigt er sich mit Musikprojekten, Pizza-Sorten und Nebenjobs wie Superheld oder Freier Texter. Privat gilt er als eher schüchtern, muskulös und reich – alles Eigenschaften, die er auf der Bühne genial zu verstecken weiß. Mitmenschen, die ein Zusammentreffen mit ihm überlebten oder zumindest verstanden, was er meinte, beschreiben ihn gemeinhin als „voll sächsi“, weswegen sie Abbilder von ihm aus weißem Marmor bauen, die ihn als nackten Griechen mit anderem Namen zeigen.

Seit November 2010 behauptet er Schriftsteller bei Treibgut zu sein. Zu seinem Glück fiel noch nie jemandem auf, dass er eigentlich nie liest, sondern seine Bühnenzeit mit timpressionistischer Propaganda füllt.


 Uli Schröder von TreibgutUli Schröder

Ulrich Schröder erblickte am 23. August 1968 in Hagen (Westf.) das Neonlicht der Welt und studierte 1992-99 Skandinavistik, Germanistik, Kunstgeschichte und Politikwissenschaft an der Ruhr-Uni Bochum (RUB). Während seiner anschließenden Promotion bereicherte er seit Gründung der Gruppe Treibgut – junge Literatur in Bochum 2002 zahlreiche Lesungen an der RUB mit satirischer Prosa sowie Lyrik und veröffentlichte seitdem diverse Texte in verschiedenen Anthologien. Zum 20. Jubiläum des Kulturbüros boSKop an der Ruhr-Uni konzipierte er den bundesweiten hochschulischen Literaturwettbewerb AUF-BRUCH-STELLEN und gab 2006 unter gleichem Namen die Sammlung der besten Texte mit heraus. Auch die Anthologie 42 Spuren am Strand wurde von ihm zum fünfjährigen Treibgut-Bestehen 2007 mitgestaltet. 2008 erhielt er für seine Exzellenz-Uni-Satire Exorbitanz und Wahnsinn beim Ruhrgebietsliteraturwettbewerb der Literarischen Gesellschaft den zweiten Preis und gab zusammen mit Prof. Dr. Ralph Köhnen 2009 unter dem Wettbewerbstitel Geld schreibteine Best-of-Anthologie heraus. Nach Veröffentlichung seiner Promotion war er außerdem 2010-12 als Niederländisch-Dozent an der RUB tätig und schreibt seit 2008 als Journalist für die Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung.

2012 und 2013 waren seine Texte auch bei der ExtraFahrt zur ExtraSchicht zwischen Bochum und Herne zu hören. Im März 2013 wurde sein Beitrag Und überall sind Kameras mit dem 2. Jurypreis beim Wettbewerb Urban History Rewritten ausgezeichnet. Im Juni 2013 erschien unter dem Titel RUHRPIRANHAS – Metropolensatire seine erste Buchveröffentlichung. Derzeit arbeitet er an einem Satirekrimi sowie einem Hörspiel und plant sein Dauerexil auf einer subtropischen Atlantik-Insel.


Marek FirlejMarock von Treibgut

Heavy Metal, aber ganz ohne Gitarren, Bass, Schlagzeug und den ganzen Kram – das ist was Marek Firlej macht. So merkwürdig wie das an dieser Stelle klingt, wirkt es auch in echt. Darum macht er Literatur daraus. Schon in der fünften Klasse schrieb Marek eine Geschichte über Gürgen, das Zombiehühnchen, einer Figur, die seitdem nie wieder irgendwo Erwähnung finden sollte. Dafür gab es seitdem immer wieder Gewaltphantasien in Prosa, sexuelle Phantasien als Lyrik und Wurstphantasien in Dialogform.

Marek schreibt und liest, um Leuten, die keine Ahnung von Werkzeugen haben, zu zeigen, was eine Harke ist. Über die anschließend laubfreien und dadurch sicheren Gehwege (und welch bezaubernd Einfluss das erst auf das Stadtbild hat! O so schön, so wunderschön!) geht er dann Maultrommel spielend zu seinen Lesungen und/oder Literatur-Musik-Multimedia-Kreuzüber-Veranstaltungen. Da ist er entweder ein Stück Treibgut oder Marock „Solo unterwegs 5000“ Bierlej. Sein Soloprogramm Science, Drugs & Rock’n’Roll hat alles zu bieten, sogar einen roten Faden, den er eigenhändig im Wollladen gekauft hat.

Irgendwas postet Marek hin und wieder auf seiner Facebookseite und vielleicht wird ja auch was aus seinem superstarken Youtube-Kanal.


Caroline Königs von TreibgutCaroline Königs

Geboren in München, zum Teil aufgewachsen in Magdeburg, erkundet Caroline nun die Heimat ihrer Familie – den Ruhrpott. Sie studiert Literatur- und Theaterwissenschaft an der RUB und macht in ihrer Freizeit nichts anderes als Literatur und Theater. Ihr Bücherregal ächzt leidvoll unter ihrer Leidenschaft des Lesens. Seit 2008 ist sie fast durchgängig Teil verschiedener Theatergruppen. Sie schrieb ein Theaterstück über homoerotische Tageslichtschreiber, die die Weltherrschaft erlangen wollen und inszenierte es mit einer Freundin und der Theatergruppe Spielwut. In ihren weiteren Stücken ergründet sie Themen wie den Zusammenhang zwischen Barbies und Obdachlosen. Neben absurden Theaterstücken schreibt sie gefühlvolle Mischungen aus Prosa und Lyrik. Begonnen mit dem Schreiben hat sie als winzige, zwölfjährige Harry-Potter-Fanatikerin. Ihr erster Schreibversuch – ein Potter-Verschnitt – blieb zum Glück ihre einzige Fan-Fiction. Seitdem hat sie sechs Romane mit anderen Themen zu Ende geschrieben.


Antonia StoodtAntonia Stoodt von Treibgut

Geboren 1992 in der Nähe von Darmstadt. Auf den ersten Umzug nach Essen folgte ein weiterer nach Oldenburg, wo sie zehn Jahre später – abwechselnd getrieben von Lernfreude und Abneigung gegen das Schulsystem – das Abitur machte, um dann zum Studium zweier Geisteswissenschaften ins Ruhrgebiet zurückzukehren. Obwohl das Hochschulsystem post Bolognam sie auch nicht restlos glücklich gemacht hat, behält die Lernfreude bis jetzt die Überhand. Nebenher bleibt manchmal auch Zeit zum Schreiben hauptsächlich erzählender Texte. Antonia wartet auf Godot, gesellschaftliche Umkehr und Ereignisse im Leben, die ihre Kurzbiographie endlich lesenswert machen.


Philipp DorokPhilipp Dorok von Treibgut

Philipp Dorok aus Heeren-Werve ist in erster Linie Mensch. Er war schon seit frühester Kindheit begeistert von Geschichten. So trug er während einer Nikolausfeier der Gemeinde als Kindergartenkind auf der Bühne kein brav vorher auswendig gelerntes Weihnachtsgedicht vor wie alle anderen. Er erfand spontan eine lebhaft erzählte Geschichte von einem Nikolaus, der an einem Weihnachtsbaum Zitronen entdeckt, in eine hineinbeißt und feststellen muss, dass die Zitronen aus Eisen sind. Was für ein Plot-Twist, den die Kritiker (der Nikolaus und Knecht Ruprecht) mit einem frenetischen „Ja, gut. Ähm, dann geh mal wieder zu deiner Mama. Welches Kind möchte denn noch ein Gedicht auf der Bühne vortragen?“ feierten, nicht ohne ihm seinen ersten Literaturpreis, einen Schokoladenlolly in Nikolausform, zu überreichen.
Während der frühen Schulzeit war es vor allem das Comiczeichnen, das Philipp neben dem Legobauen als kreative Freizeitbeschäftigung faszinierte. Der Vollständigkeit halber soll ergänzt werden, dass Philipp ebenfalls wusste, was ein Wald ist und wie man darin mit Freunden spielt. Auch war er stets bemüht, seine Bolzplatz-Kompetenz auszubauen, um sich dem unerbittlichen Wettbewerb der internationalen Kindheits-Rankings stellen zu können.
Wenn Philipp Zeit hat, schreibt und liest er Satiren, Kurzgeschichten, Gedichte und auch Poetry-Slam-Texte. Außerdem zeichnet er gerne Karikaturen, entweder von Hand oder als Pixelschieber, und moderiert auch ab und zu die eine oder andere Lesebühne. Als Verfasser gleich mehrerer Buchstaben und Satzzeichen hat er an der Ruhr-Universität Bochum Germanistik und Geschichtswissenschaft studiert und lehrt seit 2010 in der Germanistischen Linguistik. Bei der Literaturinitiative Treibgut ist er seit 2008 mit im Boot. Philipp Dorok trägt seine Werke auch über die Campusgrenzen hinaus, z.B. bei mehreren Veranstaltungen in Bochums Büchereien, wie etwa bei der Lesung gegen die Schließung der Stadtteilbibliotheken in Bochum-Gerthe zusammen mit Hennes Bender, Frank Goosen und Friedrich Grotjahn am 24.3.2012. Am 2. Februar 2010 eröffneten Philipp Dorok und Marek Firlej mit der kulinarisch-literarischen Treibgut-Lesung „Hausgemacht – erlesene Kost von der Ruhr“ das kulturelle Angebot der Stadtbücherei Bochum im Rahmen des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010. Philipp war unter anderem auf Poetry Slams und als geladener Künstler bei Kulturveranstaltungen in Amsterdam, Berlin, München, Stuttgart, Greifswald, Bochum und Dortmund unterwegs.
Der Kamener, der Bochum ins Herz geschlossen hat, war auch bei der ExtraSchicht 2012, 2013 und 2014 als Künstler aktiv. Seit 2016 gibt er regelmäßig Schreibworkshops in Krefeld und Mülheim. Sein letzter großer Schurkenstreich war die Mitherausgabe der Anthologie „Pandoras Büchsenöffner“ zum zehnjährigen Jubiläum der Literaturinitiative „Treibgut“ im November 2012. Auch hier verfasste er Buchstaben und Satzzeichen. Weitere werden folgen.


Calvin Kleemanncalvin200

Calvin hat sein erstes Gedicht Lebenswerk geschrieben, als er 14 Jahre alt war. Der Dortmunder Jung-Dichter blickt auf annähernd zehn Jahre Bühnenerfahrung zurück. 2011 erschien dann seine Erstveröffentlichung Lebenswerke. 2013 gab es von Calvin in Buchform Von Eiben und Linden zu lesen und 2015 folgte schließlich sein Gedichtzyklus Die graue Flut. 2015 war der 22jährige Lyriker mit seiner Litera:Tour Stellaris in Dortmund, Bochum und Düsseldorf live zu hören.
Über Von Eiben und Linden sagt Calvin: „Von Eiben und Linden zu schreiben, war in vielerlei Hinsicht eine größere Herausforderung, als es an die Menschen zu bringen.
Mit der Erschaffung dieses Werkes erschuf ich quasi eine eigene kleine Welt, in der sich die Geschehnisse meiner Gedichte abspielen. Diese Welt ist einerseits so nahe an der Realität, dass man sie beinahe schon greifen kann und ihr andererseits jedoch so fern, dass ich mich mit jedem Wort, jedem Vers und jedem vollendeten Text immer etwas weiter in diese Bilderwelt zurückzog.
Ich versuchte mit Von Eiben und Linden meine privaten und greifbaren Erlebnisse zu Geschehnissen in dieser Bilderwelt zu formen und so eine Kunst zu erschaffen, die sowohl fantasievoll, als auch realistisch ist, ohne dabei ihre Intimität zu verlieren.“
Sein neuestes Projekt ist der Gedichtzyklus Stellaris.

 

 

(Alle Fotos auf dieser Seite, außer das von Calvin, wurden von Katharina Mraz geschossen, Frost Fotografie)

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